Ein kleines Eiland in der Ostsee, das ist Hiddensee. Hiddensee liegt westlich von der Insel Rügen, ist ein Schutz von Natur aus für die große Insel. Nur ca. 19 km lang und an der schwächsten Stelle nur 200 m breit, das ist Hiddensee. Im Süden liegt auf Hiddensee der Ort Neuendorf. Dieser Ort ist dadurch gekennzeichnet, daß es keinerlei Hausgrenzen gibt, es gibt keine Zäune, nur Wiesen auf Hiddensee. Und inmitten der Wiesen sind dann die weißgestrichenen Häuser auszumachen, das ist das Markenzeichen von Hiddensee. Fährt man mit der Fähre nach Hiddensee, dann kommt es einem so vor, als ob die Häuser entgegenschwimmen. Das liegt aber daran, daß auf der gleichen Höhe des Boddens, also NN, die Ortschaften Neuendorf und Vitte gegründet wurden. Im August blüht auf Hiddensee die Heide. Hier kann man durchlaufen und die vielen tausend blühenden Büsche betrachten, die abwechselnd mit Wacholderbüschen und kleinen Birken die einmalige Heidelandschaft auf Hiddensee darstellen. Der Haupt- und Verwaltungsort auf Hiddensee ist Vitte. Hier befindet sich auch der Sitz der Kurverwaltung. Über den Schutzdeich, der vor einigen Jahren rund um Hiddensee aufgeschüttet wurde und ein herrlicher Radweg wurde, gelangt man auch zum höchstegelegenen Ort, Kloster. In Kloster befindet sich die bekannte Inselskirche und der Friedhof mit den Gräbern z.B. von Gerhart Hauptmann und Grit Palukka. Jährlich strömen tausende Besucher allein nur wegen dieser Sehenswürdigkeiten nach Hiddensee und legen einen Stein am Grab dieser beiden bekannten Persönlichkeiten ab. Während des Inselrundganges kann man sich an verschiedenen Stellen auf der Insel ausruhen und erholen. Auf dem Weg zum Leuchtturm kommt man an den Klausner vorbei. Das ist jetzt ein Hotel und Restaurant, welches aber schon am Anfang des 20. Jahrhunderts Erwähnung findet in den verschiedensten Reiseführern. Im Sommer lädt der Biergarten unter herrlichen Kiefern zum Verweilen ein. Der Blick auf den Leuchtturm, auf die Ostsee und teilweise rüber zur Insel Rügen ist dabei unkostenfrei.